Krankheiten beim Akita?
Wie bei jeder anderen Hunderasse, sind auch beim Akita einige Krankheiten bekannt, die wir als verantworttungsvolle Züchter versuchen durch gezielte Zuchtpartner zu verhindern.
Sebadentis (Hauterkrankung)
Dabei handel es sich um eine direkt gegen die Talgdrüsen gerichtete Entzündungsreaktion, die zur vollständigen Zerstörung der Talgdrüsen führen kann.
Schilddrüsenunterfunktion
Dabei handelt es sich um einen Autoimmundefekt, der über Jahre langsam die Schilddrüse zerstört und zur Reduzierung des Schilddrüsenhormons führt.
Vogt-Koyanagi-Harada Syndrom (VKH)
Ein Autoimmundefekt der ein Nachlassen der Sehkraft, Haarausfall, tränende Augen, Entzündungen an nase, Mund und Genitalien und Pigmentverlusst verursachen kann. Eine frühe Diagnose ist zur Behandlung der Krankheit sehr wichtig.
Hüftgelenksdysplasie (HD)
HD heißt, der Oberschenkelkehlkopf hat eine schlechte Lagerung in der Hüftpfanne. Die führt zu Entzündungen und später zu Atrose, was für den Hund sehr schmerzhaft sein kann. In der Schweiz, in Deutschland und in Östereich müssen Hunde die zur Zucht eingesetzt werden, obligatorisch auf HD untersucht werden. In fast allen anderen Ländern besteht diesbezüglich keine Vorschrift. Erkundigen Sie sich genau, ob die Elterntiere HD geröntgt sind und wo die Auswertung gemacht wurde, falls sie einen Akita aus einem anderen Land möchten.
Netzhautdegeneration (PRA)
PRA sind unterschiedliche Netzhautdegenerationen, welche alle zur Erblindung führen. Auch hier gilt das gleiche wie bei HD. Erhundigen Sie sich, ob in den Land in den Sie Ihren Akita kaufen möchten, Vorschriften bezüglich Augenuntersuchungen der Elterntiere bestehen.
Wir versuchen in all unserem Wissen, mit Vorsorgeuntersuchungen, mit Auswahl der richtigen Zuchtpartner und hoffentlich auch mit etwas Glück, gesunde, robuste und wesensfeste Akitas zu züchten. Eine Garantie das dies auch gelingt, wird ihnen leider kein Züchter geben können.
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